Die 7 Schritte der SR-Intelligenz - kurze Definition

1: Selbst-Recheck

Im Selbst-Recheck geht es darum, sich dem eigenen Zustand existenzialistisch ehrlich zustellen, die gegenwärtigen körperlichen, emotionalen, kognitiven, behavioralen, situativen Befindlichkeiten bewusst wahrzunehmen und zu erfassen sowie qualitativ und quantitativ einzuordnen: z.B. Stress, Stimmung, Vitalität / gut, eher gut, eher schlecht, sehr schlecht

2: Selbst-Reset

Der Selbst-Reset dient der inneren Befreiung, Entspannung und Vitalisierung, um dysfunktionale Kognitionen, Emotionen und Stressreaktionen abzubauen. Diese gezielte Regulation des autonomen Nervensystems, insbesondere die Aktivierung des Parasympathikus/Vagus-Nervs, hemmt die Mandelkern-Aktivität und entlastet den präfrontalen Kortex. So wird ein existenzialistisch solider und neurophysiologisch regulierter Ausgangszustand für Reflexion, Bewertung, Entscheidung und Handlung geschaffen.

3: Selbst-Reflexion

Selbst-Reflexion bedeutet, über sich und die Umstände nachzudenken, das generelle Befinden, Denk- und Verhaltensmuster sowie anstehende Aufgaben, Problemstellungen und relevante Umstände kritisch zu analysieren und dialektisch in Form von Ist- und Soll-Zustand darstellen sowie existente Widersprüche stoisch-gelassen anzuerkennen.

4: Selbst-Rekognition

Die Selbst-Rekognition ist ein erkenntnis-synthetischer Prozess. Sie beinhaltet im konstruktivistischen Sinne die bewusste Bewertung und Einordnung der Reflexions-Informationen, des eigenen Potenzials sowie der gegebenen Möglichkeiten. Daraus werden Schlussfolgerungen für eine synthetische Lösung abgeleitet, konkrete Ziele definiert und geeignete Strategien sowie Maßnahmen bestimmt.

5: Selbst-Regulierung

Selbst-Regulierung bedeutet, eigene Kognitionen, Emotionen, Körperzustände und Handlungen bewusst-willentlich zu steuern, um konstruktiv, sukzessivistisch, effektiv und zielgerichtet hin zum Soll-Zustand zu agieren. Neurobiologisch entspricht dies einer stabilen Top-Down-Regulation durch den präfrontalen Kortex, der Impulse moduliert und Ressourcen exekutiv steuert. Damit wird die Lücke zwischen der theoretischen Erkenntnis, Schritt 4, und der praktischen Manifestation geschlossen.

6: Selbst-Revision

Die Selbst-Revision dient der sukzessiv-dialektischen Überprüfung, Anpassung und Optimierung der relevanten Entscheidungen und Schritte, der Ergebnisse und Fortschritte, der Umsetzungs-Qualität sowie auch meta-reflexiv der Erkenntnisse, Schlussfolgerungen, Ziele, Strategien und Maßnahmen.

7: Selbst-Realisierung

Selbst-Realisierung beschreibt einerseits den aktuellen Stand sowie andererseits den iterativen Prozess der im eudaimonischen Sinne Verwirklichung der relevanten Ziele und Befriedigung fundamentaler Bedürfnisse im integrativen und stimmigen Einklang mit den persönlichen Werten, sowohl individuell als auch in sozialen Zusammenhängen.