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© Dr. Karl Kriechbaum I www.ecoforma.com
PsychoSophische Intelligenz
bezeichnet die
entwickelbare Fähigkeit, Wahr-nehmung,
Denken, Fühlen und Handeln auch bei situativen
Widersprüchen zu einer funktionalen Einheit zu verbinden
und diese an den jeweiligen Umständen und Aufgaben
integrativ auszurichten. Unsere Gegenwart ist geprägt von einer historischen Diskrepanz: Während sich technologische, ökonomische und gesellschaftliche Systeme (KI, Automatisierung, Globalisierung, Komplexität) exponentiell entwickeln, operiert das menschliche Gehirn weiterhin auf Basis evolutionär und biografisch geprägter Mechanismen, die auf kurzfristiges Überleben und regressive Reiz-Reaktions-Muster ausgerichtet sind. PsychoSophische Intelligenz - PSI Im Zentrum steht die Fähigkeit zur Selbstreflexion, Selbstrekognition und Selbstregulierung – als Schlüsselkompetenz, um mit Unsicherheit, Risiko, Stress, Komplexität und Konflikten konstruktiv umzugehen. Computer-Analogie Im Rahmen der Kognitiven Neurowissenschaft versteht das PSI-Modell den Menschen als lernfähiges 'psychoneuronales System': Die 'Firmware' ist das evolutionär 'eingebrannte' Überlebensprogramm, gegenwärtig oft als 'Legacy-Code' aktiv. Der Kern der PsychoSophischen Intelligenz ist ein iterativer, zyklischer SR-Prozess, der die Brücke von der Wahrnehmung zur Realisierung schlägt:
Die Vertiefung: 7 philosophische Werteorientierungen Um nicht nur das 'Wie' (Psychologie), sondern auch das 'Warum' und das 'Wozu' (Philosophie) zu beantworten, wird der Prozess durch sieben Denkschulen fundiert:
Anwendung und Transfer: Die PSI-App Das Modell ist kein rein theoretisches Konstrukt. Die Anwendung reicht von individueller Resilienzförderung bis hin zu organisationalem Change-Management und politischer Entscheidungsfindung. Ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal ist die begleitende PSI-App. Sie fungiert als digitales Werkzeug, das die methodischen Schritte in den Alltag übersetzt und durch strukturierte Reflexionsprozesse eine nachhaltige Selbstentwicklung sicherstellt. Sie verbindet stringente Selbstbestimmung¹ mit stringenter Werteorientierung² und bietet eine fundierte Antwort auf die zentrale Frage: Wie können wir unter Hochdruck reflektiert, wertebasiert, zielorientiert, erfolgreich und zukunftsfähig handeln? Stringent = logisch, schlüssig, stimmig, strikt, strukturiert ... ²Stringente Selbstbestimmung: Die weitgehende Unabhängigkeit von evolutionären, biografischen und kulturellen Prägungen, äußeren Zwängen, kollektivem Druck, gesellschaftlichen Erwartungen oder bloßen Traditionen – eigenständiges Treffen von Entscheidungen, bewusst-willentliche Steuerung des Verhaltens und das Übernehmen von Verantwortung auf Grundlage der 7-Schritte-Methodik. ²Stringente Werteorientierung: Denken, Entscheiden und Handeln nach einem klaren System von konstruktiven Maximen im Sinne der 7 Philosophien zum individuellen und kollektiven Wohl. Es werden damit unerwünschte Denk- und Verhaltensweisen sowie viele psychische Störungen kontrollierbar und modulierbar. Zudem schützt diese Synthese vor Extremen: sowohl vor blindem Gehorsam gegenüber anderen als auch vor rücksichtslosem Egoismus oder Opportunismus.
Ein Beispiel: Eine Organisation verlangt von einem
Mitarbeiter eine illegale Handlung. Eine stringent selbstbestimmte Person
lässt sich nicht einschüchtern und beeinflussen. Eine stringent
werteorientierte Person lehnt das Angebot ab, weil es gegen den inneren Wert
der Ehrlichkeit verstößt – selbst wenn damit persönliche Nachteile verbunden
sind. |
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